Jahrestagung textil+mode: Ingeborg Neumann als Präsidentin bestätigt

Ingeborg Neumann bleibt Präsidentin des Gesamtverbandes textil+mode.

Bei der Jahrestagung des Gesamtverbandes textil+mode in Berlin standen die Zukunft der Branche und die Stärkung des Industriestandorts Deutschland im Mittelpunkt.

Die Mitgliederversammlung des Gesamtverbandes textil+mode bestätigte Ingeborg Neumann für weitere drei Jahre als Präsidentin. Angesichts hoher Energiekosten, schwacher Inlandsnachfrage, zunehmender Regulierung und internationaler Wettbewerbsverzerrungen steht die Branche weiterhin vor großen Herausforderungen. Neumann appellierte an die Bundesregierung, angekündigte Reformen entschlossen und zügig umzusetzen.

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) Peter Leibinger betonte als Gastredner, dass Deutschland ein überzeugendes Zukunftsbild brauche, das Chancen, Innovationen und unternehmerischen Mut in den Mittelpunkt stellt. Dafür seien politische Verlässlichkeit und wettbewerbsfähige Standortbedingungen entscheidend.

BDI-Präsident Peter Leibinger während seiner Ansprache auf der Jahrestagung

Im Präsidium von textil+mode wurden Peter Bolten, Vorsitzender, und Markus Simon, stellvertretender Vorsitzender des Verbandes der Rheinischen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V., bestätigt. Simon wird zudem erneut die bundesweite Verhandlungsführung bei den Tarifverhandlungen 2027 übernehmen.

Die Jahrestagung machte deutlich, dass die Textil- und Modeindustrie ihre Innovationskraft und industrielle Kompetenz weiter einbringen und Zukunftsmärkte mitgestalten will. Voraussetzung dafür sind wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen und eine wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik.

Fotos: Sophie Christ Photography