Chemie – Tarifrunden ergebnislos vertagt.
Die Chemie-Tarifverhandlungen sind auch in der zweiten Bundesrunde am 23./24. Februar in Wiesbaden ohne Ergebnis geblieben. Da kein Ergebnis erzielt werden konnte, sollen die Verhandlungen für die 1.700 Betriebe mit 585.000 Beschäftigten am 24./25. März in Bad Breisig fortgesetzt werden.
Die Arbeitgeberseite wurde durch den Verhandlungsführer und Vorsitzenden der Tarifkommission des BAVC, Matthias Bürk, vertreten. Arbeitnehmerseitig wurde die Verhandlung durch den Verhandlungsführer und Tarifvorstand der IGBCE, Oliver Heinrich, geleitet. Schwierig gestaltet sich insbesondere die Diskussion um den Beitrag der Tarifparteien zur Wiedergewinnung der Wettbewerbsfähigkeit am Chemie-Standort Deutschland. Nach Jahren der Krise mit einem Produktionseinbruch in Höhe von 20 Prozent, historisch schwacher Auslastung und Stellenabbau ist ein „Weiter so“ für die Arbeitgeber keine Option.
Über den weiteren Verlauf werden wir Sie selbstverständlich wie gewohnt unterrichtet halten.


