Konzeptpapier für eine Gesundheitsreform 2026

Die BDA schlägt ein Kozeptpapier für eine umfassende Gesundheitsreform vor.

Die gesetzliche Krankenversicherung muss umfassend reformiert werden, damit sie dauerhaft leistungsfähig und finanzierbar bleibt. Deutschland hat mit 12,3 % den höchsten Gesundheitsausgabenanteil am Bruttoinlandsprodukt in Europa und den zweithöchsten Anteil weltweit nach den USA.  Das deutsche Gesundheitssystem nimmt jedoch keinen Spitzenplatz ein, weil es in vielen Bereichen ineffizient ist. Eine zukunftssichere Krankenversicherung setzt daher durchgreifende und nachhaltige Strukturreformen voraus, um auch die Beitragssätze und damit Lohnzusatzkosten zu begrenzen. Denn nur so können die Wettbewerbschancen von Unternehmen in Deutschland erhalten bleiben.

Vor diesem Hintergrund hat die BDA ihre Vorschläge für eine Gesundheitsreform 2026 mit aktuellen Zahlen und konkreten Vorschlägen und weiteren Ausführungen weiterentwickelt (Anlage).

Kernelemente einer Gesundheitsreform 2026 müssen demnach sein:

  • Konsolidierung der Krankenhauslandschaft
  • Effizienzpotenziale heben (Geringere Verwaltungskosten und Aufhebung der Sektorengrenzen)
  • Eigenverantwortung stärken (mehr Selbstbeteiligungen und höhere Kostentransparenz)
  • Versicherungsfremde Leistungen ordnungspolitisch korrekt finanzieren.


Die BDA wird sich mit dem Positionspapier in die aktuelle Debatte einbringen, insbesondere mit Blick auf die Arbeit der FinanzKommission Gesundheit beim Bundesgesundheitsministerium.

Mitgliedsunternehmen können nähere Informationen dem A-Rundschreiben zum gleichen Thema entnehmen, das im ArbeitgeberNet unter „A-Rundschreiben“ und dort unter „Aktuelles“ gespeichert ist.