„Selbst die erfolgreichen Tarifrunden der jüngeren Vergangenheit haben die Preisexplosionen der zurückliegenden Jahre nicht komplett ausgleichen können.“
So begründet die IGBCE in der aktuellen Tarifrunde #Chemie26 ihre Forderung nach einer Lohnsteigerung, die die Kaufkraft der Beschäftigten bei Chemie und Pharma stärken soll.
Ein Blick auf die Fakten zeigt, dass es keinen Nachholbedarf gibt:
Hinter uns liegen 15 Jahre positiver Reallohnentwicklung. Das Gesamtniveau des Chemie-Tarifs stieg seit 2010 um 54 Prozent – auf durchschnittlich 76.000 Euro im Jahr für Tarifbeschäftigte in Vollzeit. Ein Spitzenwert im Industrievergleich!
Die Verbraucherpreise stiegen in diesem Zeitraum um 41 Prozent und damit deutlich weniger stark. Auch das spricht für eine tarifpolitische Atempause, die den Unternehmen wieder Chancen eröffnet, ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen.
