Wenn alle zentralen Kennzahlen im Minus liegen, gibt es keinen Verteilungsspielraum. Seit Anfang 2022 hat die Krise die Chemieindustrie in Deutschland fest im Griff:
– Die Produktion ist um 14 Prozent eingebrochen
– Der Umsatz um 16 Prozent gesunken
– Die Auftragseingänge liegen 22 Prozent im Minus
– Die Produktivität der Beschäftigten liegt um 18 Prozent niedriger
Vier Kennziffern, ein klarer Trend: Sie verdeutlichen die tiefe strukturelle Krise der Branche und machen sichtbar, wie ernst die Lage am Standort ist. Damit sich die Unternehmen so gut wie möglich neu aufstellen können, braucht es jetzt in allen Bereichen Entlastung, Stabilität und Planbarkeit. Genau dafür setzen sich die Arbeitgeber in der Tarifrunde #Chemie26 ein – für eine tarifpolitische Atempause, die der Branche hilft, ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen.

